Während des Gmundener Keramiksymposiums kam ich völlig begeistert von einem Besuch von Hallstatt zurück. Dort hatte ich im Museum eine große, aus Fragmenten zusammen genietete Kupferschale gesehen und ich setzte diese Idee des sichtbaren, stückhaften Aufbaus gleich um. Der Prozess, wie eine Arbeit entsteht, ist für mich sehr wichtig. Er ist für mich Teil des Ausdruckes und das will ich zeigen. Jetzt hatte ich ein Gefäß vor mir - und nicht die Gipsplatte, auf denen ich sonst meine Engobebilder für die Capriccios male. Es war voluminös und spornte mich an, mit einer kräftigen Farbe zu reagieren. Es entstand eine Kommunikation mit dem Körper und die Malerei wurde ungeheuer intensiv.

